Der Testverlauf zur Produktoptimierung
anhand des Beispieles Neoprenanzug

Ausgangspunkt für die Produktoptimierung stellt eine Ist-Zustandsanalyse dar, im folgenden soll Aufgrund der verwendeten Testumgebung ein abgeschlossenes Bild der Neoprenanzüge enstehen. Das Setup bietet eine objektive Möglichkeit verschiedene Neoprenanzüge miteinander zu vergleichen.

Alle Neoprenanzüge wurden im Institut in folgenden Kategorien getestet:

1. Strömungswiderstand
Ausgehend vom Wasserwiderstand in einer Badehose werden die Neoprenanzüge verschiedener Hersteller auf ihren Wasserwiderstand geprüft. Ziel des Tests ist die Ermittlung des optimalen Neoprenanzugs im Bezug auf den Strömungswiderstand.

2. Dehnbarkeit des Materials
Die Dehnbarkeit der Neoprenanzüge wird mit einer speziellen Messeinrichtung gemessen. Hierzu wird der Anzug im Messbereich über einen definierten Prüfring spannungslos fixiert. An der Mitte des Prüfrings wird der Materialausschnitt des Anzugs durch eine definierte Gewichtskraft durch eine halbrunde Eindruckform belastet.

3. Gesamtauftrieb
Das Messergebnis zeigt den Auftrieb des Schwimmers und die daraus resultierende Veränderung der Wasserverdrängung.
Der Gesamtauftrieb wird mittels einer speziellen Messeinrichtung ermittelt. Der Anzug wird dabei in einem gefluteten Gefäß bis zu einer definierten Markierung durch Belastung mit der nötigen Gewichtskraft unter Wasser gedrückt. Die dafür nötige Gewichtskraft gibt an, wie viel Auftrieb der gesamte Anzug hat.

4. Auftriebsverteilung - Wasserlage
Die Auftriebsverteilung bzw. die Wasserlage: Hierzu werden die Neoprenanzüge einer geringen Strömungsgeschwindigkeit (0,33m/s oder 5 Minuten auf 100m) am Dummy ausgesetzt. Der Dummy zeigt dabei einen Winkel zur Wasseroberfläche (Wasserlage). Dieser wird in der Bewegungsanalyse Software Dartfish analysiert. Je geringer der Winkel zur Wasseroberfläche ist, desto stärker ist der Auftrieb der Beine.
Jeder Anzug wird an vier definierten Stellen gemessen:
Brust, Schulter, Oberarm, Oberschenkel

Die Anzüge zeichneten sich durch unterschiedliche Wasserlagen und unterschiedlichen Auftrieb aus. Je nach Strömungsgeschwindigkeit resultierten daraus unterschiedliche Wasserlagen, welche zu Auswertung herangezogen werden konnten. Weiters wurde der Gesamtauftrieb gemessen, welcher eine entscheidende Rolle spielt. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse fließen in die nächste Produktlinie ein.


Produktoptimierung

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      Produktoptimierung

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